Archiv
-
Ein Societal-XR-Konzept zur digitalen Erweiterung von Denkmälern
Bd. 1Bei der vorliegenden Hausarbeit handelt es sich um eine Prüfungsleistung im Rahmen des Moduls „Virtuelle Welten“ des noch jungen Studiengangs "Virtuelle Welten & Game Technologies". Rommy Langs Konzept einer digitalen Erweiterung von Denkmälern im Sinne eines Societal-XR-Erlebnisses ist ein herausragendes Beispiel dafür, wie der Studiengang seinen Teilnehmer*innen eine individuelle Profilbildung ermöglicht.
Rommy Langs Ansatz, Erinnerungsorte im öffentlichen Raum zu gemeinsam interaktiv erlebbaren Erfahrungen zu erweitern, zeugt von einem bemerkenswerten Maß an Kreativität, Gestaltungskompetenz, gesellschaftlichem Verantwortungsbewusstsein und technologischer Neugier. Die Tatsache, dass es sich um eine Hausarbeit des ersten Semesters handelt, lässt erahnen, welches Potenzial in diesem Studiengang und seinen Studierenden steckt.
-
Das XR/Games Lab der Hochschule Offenburg und dessen Vernetzung
Bd. 2Labore, Studios und Institute an Hochschulen existieren so gut wie nie autark. Sie sind fast immer in eine Vielzahl von Strukturen eingebunden – so wie das Extended Reality & Game Technologies Laboratory, kurz: XR/Games Lab, der Hochschule Offenburg. Als Labor ist es an die Fakultät Medien angebunden und wurde zusammen mit dem 2023 gestarteten B.Sc.-Studiengang „Virtuelle Welten & Game Technologies“ aufgebaut. Im Labor werden zahlreiche Module wie „Game History“ unterrichtet.
Wie aktuell etwa dreißig Einrichtungen ebenso vieler deutscher Hochschulen, die Game Labs betreiben, ist das Offenburger XR/Games Lab Mitglied im Netzwerk Game Labs an Hochschulen, einem freiwilligen Zusammenschluss von wissenschaftlichem und technischem Personal jener Einrichtungen. In diesem Netzwerk arbeiten die beteiligten Institutionen zusammen, entwickeln Strategien für Forschung und Lehre, lernen voneinander und unterstützen sich gegenseitig, beispielsweise auch bei Themen wie der rechtssicheren Archivierung von Videospielen. Darüber hinaus wird das Netzwerk gelegentlich auch politisch aktiv, beispielsweise mit seiner Stellungnahme zum Positionspapier „Fünf Forderungen, um Deutschland zum besten Games-Standort für Wissenschaft, Forschung und Lehre zu machen“ des game – Verband der deutschen Games-Branche e.V.
Doch auch hochschulintern und regional bestehen Vernetzungen. So nutzt beispielsweise der Hochschulsport der Hochschule Offenburg die Angebote des Labors, haben regionale Sponsoren wie das Traditionsstudio Black Forest Games zum Aufbau des Labors beigetragen und bestehen enge – auch personelle – Verbindungen zwischen dem Labor und den Acherner Spieletagen. Letztere werden jährlich vom Spiele Club Achern e.V. ausgetragen, dessen Vorstandsmitglied Marcel Krübel als Mitarbeiter der Hochschule Offenburg auch deren regelmäßige Brettspielabende organisiert.
-
Fulbright Scholars of the Media Department at Offenburg University // Fulbright-Stipendiaten der Fakultät Medien an der Hochschule Offenburg
Bd. 3Internationalization is one of the strategic core responsibilities of universities. Each semester, Offenburg University welcomes many dozens of exchange students and international first-year students. In total, approximately 14% of the university’s 3,700 students belong to the group of international students; the majority of them are enrolled in one of the nine international degree programs. In 2026, there were more than 100 incoming and 100 outgoing students who, thanks to various funding programs such as Erasmus+, the Baden-Württemberg-STIPENDIUM, DAAD Promos, DAAD KOSPIE, DAAD STIBET I, or other scholarships, were able to travel to Germany or to a country of their choice.
Through Fulbright scholarships alone, 26 members of Offenburg University have already been able to complete study and research stays in the United States since 1987. In keeping with the 250th anniversary of the signing of the Declaration of Independence on July 4, 1776, which is considered the actual founding date of the United States, a visiting scholar from the U.S. came to Offenburg: Matt Knutson, Assistant Professor of Esports at the University of North Dakota, stayed at the Media Department from May 20 to June 23, 2026, and supported my degree program “Virtual Worlds & Game Technologies.” In Chapter 5 of this volume, he summarized his experiences in a brief report.
Matt Knutson is not the first internationally renowned guest at Offenburg University. One such guest is Jim Metzner, a pioneer of natural sound recording, radio producer, sound engineer, and creator of the program “Pulse of the Planet.” In Chapter 4, he writes about his stay in Offenburg, Salzburg, and Weimar in 2017. Conversely, Katharina Stelzl, who began her studies in Offenburg, reports in Chapter 3 on her time at UCSB, the University of California, Santa Barbara.
All chapters in this volume are available in both English and German.
------------------------------------------------------------------------------------------------
Internationalisierung zählt zu den strategischen Kernaufgaben von Hochschulen. Jedes Semester verzeichnet die Hochschule Offenburg viele Dutzend Austauschstudierende und internationale Studienanfänger. Insgesamt zählen ca. 14 % der insgesamt 3.700 Studierenden der Hochschule zur Gruppe der internationalen Studierenden; der Großteil von ihnen ist in einem der neun internationalen Studiengänge eingeschrieben. 2026 waren es über 100 Incomings und 100 Outgoings, die dank verschiedener Förderprogramme wie Erasmus+, das Baden-Württemberg-STIPENDIUM, DAAD Promos, DAAD KOSPIE, DAAD STIBET I oder anderen Stipendien nach Deutschland oder in ein Land ihrer Wahl reisen können.
Allein mit Fulbright-Stipendien konnten seit 1987 bereits 26 Angehörige der Hochschule Offenburg Studien- und Forschungsaufenthalte in den USA absolvieren. Passend zum 250. Jahrestages der Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung am 4. Juli 1776, der als eigentliches Gründungsdatum der Vereinigten Staaten gilt, besuchte ein Gastwissenschaftler aus den USA Offenburg: Matt Knutson, Assistant Professor für E-Sport an der University of North Dakota, blieb vom 20. Mai bis 23. Juni 2026 an der Fakultät Medien und unterstützte meinen Studiengang „Virtuelle Welten & Game Technologies“. In Kapitel 5 dieses Bandes hat er seine Erfahrungen in einem kurzen Bericht zusammengefasst.
Dabei ist Matt Knutson nicht der erste international renommierte Gast an der Hochschule Offenburg. Einer von ihnen ist Jim Metzner, Pionier von Naturton-Aufnahmen, Radioproduzent, Tontechniker und Schöpfer der Sendung „Pulse of the Planet“. In Kapitel 4 berichtet er über seinen Aufenthalt in Offenburg, Salzburg und Weimar im Jahr 2017. Katharina Stelzl, die ihr Studium in Offenburg begonnen hat, berichtet in Kapitel 3 umgekehrt von ihrem Aufenthalt an der UCSB, der University of California, Santa Barbara.
Alle Kapitel dieses Bandes liegen auf Englisch und auf Deutsch vor.